AGB erstellen 2026: kostenlos, KI oder Anwalt?

Sie wollen AGB erstellen für Ihren Onlineshop oder Ihre Dienstleistung und fragen sich, ob ein AGB-Generator kostenlos reicht, ob eine KI-Lösung genügt oder ob Sie einen Anwalt brauchen? Die kurze Antwort: Ein Gratis-Tool liefert eine Struktur, aber selten die Klauseln, die zu Ihrem Geschäft passen; ein Anwalt ist die sicherste und teuerste Lösung; ein KI-Paket liegt dazwischen. Fehlerhafte AGB kosten vor allem Abmahnungen durch Wettbewerber oder Verbraucherschutzverbände, und unwirksame Klauseln werden durch das für Sie meist ungünstigere Gesetz ersetzt.

Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wann ein AGB Generator kostenlos ausreicht, wann Sie einen Anwalt brauchen, und was Sie erwarten können, wenn Sie AGB kostenlos erstellen wollen — in deutscher oder englischer Sprache, als AGB Generator Onlineshop oder für Dienstleistungs-Seiten. Alle Erkenntnisse aus 2026: nach aktueller BGH-Rechtsprechung und der neuen EU-Richtlinie 2023/2673.

Sind AGB Pflicht? Was das Gesetz verlangt (BGB §§ 305 ff., Fernabsatz)

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind vorformulierte Vertragsklauseln, die der Verwender (Sie als Händler) einer Vielzahl von Kunden stellt. Rechtliche Grundlage: §§ 305–310 BGB sowie die Verbraucherrechte-Richtlinie 2011/83/EU, in Deutschland umgesetzt durch §§ 312 ff. BGB.

AGB selbst sind gesetzlich nicht vorgeschrieben. Pflicht sind dagegen die Informationen, die Sie Verbrauchern im Fernabsatz vor Vertragsschluss geben müssen (§ 312d BGB mit Art. 246a EGBGB): wesentliche Merkmale der Ware, Gesamtpreis, Zahlungs- und Lieferbedingungen, Widerrufsrecht, Gewährleistung. In der Praxis stehen diese Angaben meist in den AGB, weshalb ein Onlineshop ohne AGB fast immer Pflichtinformationen auslässt.

Was passiert ohne AGB oder mit unwirksamen AGB?

  • Gesetzliche Regelungen greifen automatisch — die für Sie als Verkäufer meist ungünstiger sind (z. B. 2-Jahre-Gewährleistung ohne Einschränkung, freie Rückabwicklung).
  • Abmahngefahr — Wettbewerber und Verbraucherschutzvereine (z. B. vzbv, Wettbewerbszentrale) mahnen fehlende Pflichtinformationen ab. Eine Abmahnung kostet 500–1 500 € Anwaltskosten zzgl. Unterlassungsvertragsstrafe.
  • Datenschutz gehört nicht in die AGB — Angaben zur Verarbeitung personenbezogener Daten stehen in der Datenschutzerklärung (Art. 13 DSGVO). DSGVO-Bußgelder knüpfen an die Verarbeitung an, nicht an den Text Ihrer AGB.
  • Vertragsklauseln werden gerichtlich gekippt — nach § 307 BGB ist jede „unangemessen benachteiligende” Klausel unwirksam. Der Kunde fällt auf das gesetzliche Recht zurück — oft teurer für Sie.

Die 5 häufigsten AGB-Fehler und ihre Kosten zeigen, wie schnell eine nicht-konforme Klausel zu 5-stelligen Rechnungen führt.

AGB Generator kostenlos vs. Anwalt vs. Vorlage — der 2026-Vergleich

OptionPreisZeitaufwandDSGVO-konformPersonalisierungUpdates
AGB Generator kostenlos (KI)0–50 €5–10 Min✅ ja, bei seriösen AnbieternHoch (Website-Scan + Interview)Im Abo gepflegt; bei Einmalkauf neu erstellen
Anwalt200–500 €2–6 Wochen✅ jaSehr hoch (individuelle Beratung)Nur bei erneuter Beauftragung
Statische Vorlage (Word/PDF)0–30 €3–5 Std Anpassung⚠️ meistens veraltetNiedrigKeine
ChatGPT / generische KI20 €/Monat1–3 Std❌ häufig HalluzinationenMittelNur bei erneutem Prompt

Fazit: Ein spezialisierter AGB Generator kostenlos oder günstig (34,90 € bis 49,90 €) ist in vielen Fällen die pragmatische Wahl gegenüber Vorlagen und ChatGPT; einen Anwalt ersetzt er bei Spezialklauseln nicht. Warum ist generische KI für AGB riskant? Weil sie nicht den BGH-Rechtsprechungsstand kennt und Klauseln halluziniert, die vor Gericht nicht bestehen.

Für wen reichen gratis AGB-Generatoren — und wann nicht?

Ein AGB Generator kostenlos reicht aus, wenn:

  • Sie Einzelunternehmer oder Kleinunternehmer (§ 19 UStG) sind mit bis zu 500 000 € Jahresumsatz
  • Ihr Geschäftsmodell standardisiert ist: klassischer Onlineshop mit Versand, SaaS-Abo, digitale Downloads, Beratungsleistungen
  • Sie in DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) oder DACH + EU verkaufen
  • Sie bereit sind, das generierte Dokument einmal zu lesen und Ihre Eingaben zu prüfen

Sie brauchen einen Anwalt, wenn:

  • Sie B2B-Verträge mit Großkunden schließen, die individuelle Haftungsausschlüsse oder SLAs verlangen
  • Ihr Produkt regulierte Bereiche betrifft (Finanzdienstleistungen, Heilmittel, Waffen, Tabak, Versicherungen)
  • Sie in nicht-EU-Länder exportieren und dortige Verbraucherschutzregeln mitberücksichtigen müssen
  • Sie Abonnements mit Mindestlaufzeit > 12 Monate oder ungewöhnliche Preismodelle (dynamic pricing, Auktionen) anbieten
  • Ihr Umsatz > 2 Mio. € — hier ist die Hybrid-Lösung (KI-Entwurf + anwaltliche Prüfung) kostenoptimal

Die 7 Pflichtklauseln in jeder AGB (2026-Stand)

Ein hochwertiger AGB Generator kostenlos muss diese 7 Pflichtelemente automatisch abdecken:

  1. Geltungsbereich & Vertragsschluss — wann kommt der Vertrag zustande (§ 312i BGB: Bestellung + Bestätigung)?
  2. Widerrufsbelehrung + Muster-Widerrufsformular — 14 Tage ab Warenerhalt (§§ 312g, 355 ff. BGB). Pflicht seit 2014, viele Vorlagen sind noch auf dem alten Stand.
  3. Gewährleistung & Haftung — 2 Jahre bei neuen Waren, 1 Jahr bei B2B möglich (§ 309 Nr. 8 BGB).
  4. Preise & Versandkosten — Bruttopreise inkl. MwSt., Versandkosten nach Zielland (§ 1 PAngV).
  5. Zahlungsbedingungen — akzeptierte Zahlungsmittel, Fälligkeit, Zahlungsverzug (§ 286 BGB).
  6. Datenschutz-Verweis — Querverweis auf Ihre separate Datenschutzerklärung (DSGVO).
  7. Schlussbestimmungen — anwendbares Recht (deutsches Recht), Gerichtsstand (bei B2B möglich), salvatorische Klausel.

Für AGB Englisch kommt ein achter Punkt hinzu: der Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) bei B2B-Verträgen — sonst gelten internationale Regeln, die Sie wahrscheinlich nicht wollen.

KI-gestützte AGB-Generierung: so funktioniert WebLegal.ai

Ein moderner AGB Generator Onlineshop arbeitet in 4 Schritten — egal ob Sie AGB kostenlos erstellen oder ein Dokumentenpaket von WebLegal wählen:

  1. URL-Scan (kostenlos) — Sie geben Ihre Website-URL ein. Die KI analysiert automatisch: Ist es ein Shop oder eine Dienstleistung? Welche Zahlungsarten (Stripe, PayPal, Klarna)? Welche Tracker? Welche Sprachen?
  2. Intelligentes Interview — nur noch 8–12 Fragen, die wirklich rechtlich relevant sind: Lieferländer, Widerrufsausschlüsse (personalisierte Waren?), B2C oder B2B-Schwerpunkt, Impressum-Daten.
  3. Vorschau vor Zahlung — Sie sehen eine Vorschau des Dokuments, bevor Sie bezahlen.
  4. Dokument — online veröffentlicht, als HTML, Text oder Markdown kopierbar, über die Druckfunktion als PDF.

Gesamtzeit: unter 10 Minuten. Gesamtkosten: 49,90 € für das Business-Paket mit Verkaufsbedingungen, Nutzungsbedingungen, Datenschutzerklärung und Cookie-Richtlinie; ohne Verkauf genügt das Pro-Paket für 34,90 €. Einzelne Dokumente verkauft WebLegal nicht. Für eine komplette Sammlung inkl. Datenschutzerklärung und Cookie-Banner: siehe unsere KI-Rechtsseiten-Templates in 5 Minuten.

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AGB Dienstleistung vs. Onlineshop — die Unterschiede

Ein AGB Dienstleistung Generator muss andere Klauseln erzeugen als ein klassischer Warenhandels-AGB:

AspektOnlineshop (Waren)Dienstleistung
Widerrufsrecht14 Tage ab Warenerhalt14 Tage ab Vertragsschluss; entfällt bei sofortiger Leistung mit Kundenzustimmung (§ 356 Abs. 4 BGB)
Gewährleistung§§ 434, 437 BGB (Sachmängel)§ 634 BGB (Werkvertrag) oder § 611 BGB (Dienstvertrag)
VergütungKaufpreis bei LieferungNach Abschluss bzw. monatlich bei Abo
AbnahmeEmpfang der WareFörmliche Abnahme bei Werkvertrag (§ 640 BGB)
KündigungNach Erfüllung irrelevantFristen je nach Abo (§ 621 BGB: Tag, Woche, Monat, Quartal)

Ein seriöser AGB Generator kostenlos fragt dies zu Beginn ab und wählt das korrekte Vertragsmodell. Gratis-Vorlagen mischen oft beide Modelle — ein Rechtsfehler, der in Klauselkontrollverfahren regelmäßig beanstandet wird.

AGB auf Englisch generieren (B2B international)

Verkaufen Sie an internationale Kunden oder Unternehmen mit englischsprachiger Kommunikation? Ein AGB Englisch Generator muss mehr leisten als eine reine Übersetzung:

  • Rechtswahlklausel — This Agreement shall be governed by the laws of the Federal Republic of Germany, excluding the UN Convention on Contracts for the International Sale of Goods (CISG).
  • Gerichtsstand — im B2B möglich (oft Ihr Unternehmenssitz); im B2C nur eingeschränkt zulässig.
  • DSGVO-Hinweise — auch in englischsprachigen AGB müssen DSGVO-Referenzen enthalten sein, wenn EU-Kunden beliefert werden.
  • Incoterms — für den Warenversand (FCA, DAP, DDP) klar benennen; in deutschen AGB oft nicht vorhanden.

WebLegal.ai generiert AGB in 12 Sprachen, darunter Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Niederländisch, Polnisch, Schwedisch, Tschechisch, Griechisch und Ungarisch. Jede Sprachfassung wird nicht maschinell übersetzt, sondern vom KI-Modell mit Rechtskenntnis für das jeweilige Rechtssystem angepasst.

Checkliste: AGB 2026 DSGVO-konform erstellen

Bevor Sie Ihre AGB veröffentlichen — prüfen Sie diese 10 Punkte:

  1. ☐ Widerrufsbelehrung im 2014-aktualisierten Format (14 Tage, Muster-Widerrufsformular als Anhang)
  2. ☐ Bruttopreise inkl. MwSt. ausgewiesen, Versandkosten nach Zielland
  3. ☐ Datenschutzerklärung separat verlinkt (nicht in AGB integriert)
  4. ☐ Impressum-Link mit Pflichtangaben (§ 5 DDG)
  5. ☐ Keine missbräuchlichen Klauseln nach § 309 BGB (nicht abdingbare Verbotsliste)
  6. ☐ Klare Angabe zu akzeptierten Zahlungsmitteln und Fälligkeit
  7. ☐ Lieferfristen + Konsequenzen bei Verzögerung
  8. ☐ Gewährleistungsfrist explizit (2 Jahre B2C, optional 1 Jahr B2B)
  9. ☐ Gerichtsstand und anwendbares Recht (bei B2B nur Deutschland; bei B2C Kunde kann sein Heimatgericht wählen)
  10. ☐ Änderungsvorbehalt mit korrektem Zustimmungsverfahren (§ 308 Nr. 5 BGB)

Ein hochwertiger AGB Generator kostenlos deckt Punkte 1–9 automatisch ab. Punkt 10 (Änderungsvorbehalt) erfordert in der Regel individuellen Text — hier trennt sich die Spreu vom Weizen unter den Generatoren.

Fazit: AGB kostenlos erstellen in 2026

Der deutsche Markt für AGB Generator kostenlos ist 2026 gereift: Wer AGB kostenlos erstellen oder ab 34,90 € ein Dokumentenpaket generieren möchte (Verkaufsbedingungen im Business-Paket für 49,90 €), findet in KI-Tools Lösungen, die in unter 10 Minuten Dokumente produzieren, die vor 5 Jahren noch 300–500 € beim Anwalt gekostet hätten. Als AGB Generator Onlineshop oder für Dienstleistungs-Seiten gilt 2026 das gleiche Prinzip. Für Einzelunternehmer, KMU und Onlineshops unter 500 000 € Umsatz ist die KI-Lösung die rationalste Wahl — schneller, günstiger, aktueller als statische Vorlagen und rechtssicher, sofern Sie einen seriösen Anbieter wählen.

Drei Kriterien für die Anbieterwahl:

  • DSGVO-Expertise explizit beworben (nicht nur „datenschutzfreundlich”)
  • Live-Preview vor Zahlung — kein Blindkauf
  • Update-Versprechen bei Gesetzesänderungen — 2026 ist nicht 2022

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