AGB-Generator kostenlos 2026: DSGVO + KI

Sie führen einen Onlineshop oder bieten Dienstleistungen über Ihre Website an — und suchen nach einem AGB-Generator kostenlos, der wirklich DSGVO-konform ist? Gute Nachricht: Die KI-Technologie hat 2026 Preise und Qualität der AGB-Erstellung radikal verändert. Schlechte Nachricht: Nicht jeder kostenlose AGB-Generator produziert rechtssichere Dokumente — und ein unkonformes AGB kann Sie bis zu 4 % Ihres Jahresumsatzes (DSGVO) plus Abmahnungen durch Wettbewerber oder Verbraucherschutzvereine kosten.

Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wann ein AGB Generator kostenlos ausreicht, wann Sie einen Anwalt brauchen, und wie Sie in unter 5 Minuten AGB kostenlos erstellen — in deutscher oder englischer Sprache, als AGB Generator Onlineshop oder für Dienstleistungs-Seiten. Alle Erkenntnisse aus 2026: nach aktueller BGH-Rechtsprechung und der neuen EU-Richtlinie 2023/2673.

Warum AGB rechtlich Pflicht sind (BGB §§ 305 ff., Fernabsatz)

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind vorformulierte Vertragsklauseln, die der Verwender (Sie als Händler) einer Vielzahl von Kunden stellt. Rechtliche Grundlage: §§ 305–310 BGB sowie die Fernabsatzrichtlinie 2011/83/EU, in Deutschland umgesetzt durch §§ 312 ff. BGB.

Was passiert ohne AGB oder mit unwirksamen AGB?

  • Gesetzliche Regelungen greifen automatisch — die für Sie als Verkäufer meist ungünstiger sind (z. B. 2-Jahre-Gewährleistung ohne Einschränkung, freie Rückabwicklung).
  • Abmahngefahr — Wettbewerber und Verbraucherschutzvereine (z. B. vzbv, Wettbewerbszentrale) mahnen fehlende Pflichtinformationen ab. Eine Abmahnung kostet 500–1 500 € Anwaltskosten zzgl. Unterlassungsvertragsstrafe.
  • DSGVO-Sanktionen — wenn Ihre AGB Datenverarbeitungsklauseln enthalten, die der DSGVO widersprechen: bis zu 20 Mio. € oder 4 % Jahresumsatz.
  • Vertragsklauseln werden gerichtlich gekippt — nach § 307 BGB ist jede „unangemessen benachteiligende” Klausel unwirksam. Der Kunde fällt auf das gesetzliche Recht zurück — oft teurer für Sie.

Die 5 häufigsten AGB-Fehler und ihre Kosten zeigen, wie schnell eine nicht-konforme Klausel zu 5-stelligen Rechnungen führt.

AGB Generator kostenlos vs. Anwalt vs. Vorlage — der 2026-Vergleich

OptionPreisZeitaufwandDSGVO-konformPersonalisierungUpdates
AGB Generator kostenlos (KI)0–50 €5–10 Min✅ ja, bei seriösen AnbieternHoch (Website-Scan + Interview)Automatisch bei Gesetzesänderung
Anwalt200–500 €2–6 Wochen✅ jaSehr hoch (individuelle Beratung)Nur bei erneuter Beauftragung
Statische Vorlage (Word/PDF)0–30 €3–5 Std Anpassung⚠️ meistens veraltetNiedrigKeine
ChatGPT / generische KI20 €/Monat1–3 Std❌ häufig HalluzinationenMittelNur bei erneutem Prompt

Fazit: Ein spezialisierter AGB Generator kostenlos oder günstig (14,90–49,90 €) schlägt in 95 % der Fälle Vorlagen und ChatGPT und erreicht 80–90 % der Qualität eines Anwalts — zu 1/20 des Preises. Warum ist generische KI für AGB riskant? Weil sie nicht den BGH-Rechtsprechungsstand kennt und Klauseln halluziniert, die vor Gericht nicht bestehen.

Für wen reichen gratis AGB-Generatoren — und wann nicht?

Ein AGB Generator kostenlos reicht aus, wenn:

  • Sie Einzelunternehmer oder Kleinunternehmer (§ 19 UStG) sind mit bis zu 500 000 € Jahresumsatz
  • Ihr Geschäftsmodell standardisiert ist: klassischer Onlineshop mit Versand, SaaS-Abo, digitale Downloads, Beratungsleistungen
  • Sie in DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) oder DACH + EU verkaufen
  • Sie bereit sind, das generierte Dokument einmal zu lesen und Ihre Eingaben zu prüfen

Sie brauchen einen Anwalt, wenn:

  • Sie B2B-Verträge mit Großkunden schließen, die individuelle Haftungsausschlüsse oder SLAs verlangen
  • Ihr Produkt regulierte Bereiche betrifft (Finanzdienstleistungen, Heilmittel, Waffen, Tabak, Versicherungen)
  • Sie in nicht-EU-Länder exportieren und dortige Verbraucherschutzregeln mitberücksichtigen müssen
  • Sie Abonnements mit Mindestlaufzeit > 12 Monate oder ungewöhnliche Preismodelle (dynamic pricing, Auktionen) anbieten
  • Ihr Umsatz > 2 Mio. € — hier ist die Hybrid-Lösung (KI-Entwurf + anwaltliche Prüfung) kostenoptimal

Die 7 Pflichtklauseln in jeder AGB (2026-Stand)

Ein hochwertiger AGB Generator kostenlos muss diese 7 Pflichtelemente automatisch abdecken:

  1. Geltungsbereich & Vertragsschluss — wann kommt der Vertrag zustande (§ 312i BGB: Bestellung + Bestätigung)?
  2. Widerrufsbelehrung + Muster-Widerrufsformular — 14 Tage ab Warenerhalt (§§ 312g, 355 ff. BGB). Pflicht seit 2014, viele Vorlagen sind noch auf dem alten Stand.
  3. Gewährleistung & Haftung — 2 Jahre bei neuen Waren, 1 Jahr bei B2B möglich (§ 309 Nr. 8 BGB).
  4. Preise & Versandkosten — Bruttopreise inkl. MwSt., Versandkosten nach Zielland (§ 1 PAngV).
  5. Zahlungsbedingungen — akzeptierte Zahlungsmittel, Fälligkeit, Zahlungsverzug (§ 286 BGB).
  6. Datenschutz-Verweis — Querverweis auf Ihre separate Datenschutzerklärung (DSGVO).
  7. Schlussbestimmungen — anwendbares Recht (deutsches Recht), Gerichtsstand (bei B2B möglich), salvatorische Klausel.

Für AGB Englisch kommt ein achter Punkt hinzu: der Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) bei B2B-Verträgen — sonst gelten internationale Regeln, die Sie wahrscheinlich nicht wollen.

KI-gestützte AGB-Generierung: so funktioniert WebLegal.ai

Ein moderner AGB Generator Onlineshop arbeitet in 4 Schritten — egal ob Sie AGB kostenlos erstellen oder das 14,90-€-Dokument wählen:

  1. URL-Scan (kostenlos) — Sie geben Ihre Website-URL ein. Die KI analysiert automatisch: Ist es ein Shop oder eine Dienstleistung? Welche Zahlungsarten (Stripe, PayPal, Klarna)? Welche Tracker? Welche Sprachen?
  2. Intelligentes Interview — nur noch 8–12 Fragen, die wirklich rechtlich relevant sind: Lieferländer, Widerrufsausschlüsse (personalisierte Waren?), B2C oder B2B-Schwerpunkt, Impressum-Daten.
  3. Live-Preview vor Zahlung — das generierte AGB wird vor dem Checkout angezeigt. Sie sehen exakt, was Sie bekommen, bevor Sie 14,90 € bezahlen.
  4. Dokument + Update-Versprechen — HTML, PDF, Word-Export. Bei wesentlichen Gesetzesänderungen erhalten Sie Benachrichtigung und einen Regenerationslink.

Gesamtzeit: unter 10 Minuten. Gesamtkosten: 14,90 € für das Einzeldokument oder 34,90 € für das 3-Doku-Paket (AGB + Datenschutz + Cookies). Für eine komplette Sammlung inkl. Datenschutzerklärung und Cookie-Banner: siehe unsere KI-Rechtsseiten-Templates in 5 Minuten.

Jetzt kostenlosen Scan starten →

AGB Dienstleistung vs. Onlineshop — die Unterschiede

Ein AGB Dienstleistung Generator muss andere Klauseln erzeugen als ein klassischer Warenhandels-AGB:

AspektOnlineshop (Waren)Dienstleistung
Widerrufsrecht14 Tage ab Warenerhalt14 Tage ab Vertragsschluss; entfällt bei sofortiger Leistung mit Kundenzustimmung (§ 356 Abs. 4 BGB)
Gewährleistung§§ 434, 437 BGB (Sachmängel)§ 634 BGB (Werkvertrag) oder § 611 BGB (Dienstvertrag)
VergütungKaufpreis bei LieferungNach Abschluss bzw. monatlich bei Abo
AbnahmeEmpfang der WareFörmliche Abnahme bei Werkvertrag (§ 640 BGB)
KündigungNach Erfüllung irrelevantFristen je nach Abo (§ 621 BGB: Tag, Woche, Monat, Quartal)

Ein seriöser AGB Generator kostenlos fragt dies zu Beginn ab und wählt das korrekte Vertragsmodell. Gratis-Vorlagen mischen oft beide Modelle — ein Rechtsfehler, der in Klauselkontrollverfahren regelmäßig beanstandet wird.

AGB auf Englisch generieren (B2B international)

Verkaufen Sie an internationale Kunden oder Unternehmen mit englischsprachiger Kommunikation? Ein AGB Englisch Generator muss mehr leisten als eine reine Übersetzung:

  • RechtswahlklauselThis Agreement shall be governed by the laws of the Federal Republic of Germany, excluding the UN Convention on Contracts for the International Sale of Goods (CISG).
  • Gerichtsstand — im B2B möglich (oft Ihr Unternehmenssitz); im B2C nur eingeschränkt zulässig.
  • DSGVO-Hinweise — auch in englischsprachigen AGB müssen DSGVO-Referenzen enthalten sein, wenn EU-Kunden beliefert werden.
  • Incoterms — für den Warenversand (FCA, DAP, DDP) klar benennen; in deutschen AGB oft nicht vorhanden.

WebLegal.ai generiert AGB in 14 Sprachen, inklusive Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Niederländisch, Polnisch, Schwedisch, Rumänisch, Tschechisch, Griechisch, Ungarisch, Dänisch. Jede Sprachfassung wird nicht maschinell übersetzt, sondern vom KI-Modell mit Rechtskenntnis für das jeweilige Rechtssystem angepasst.

Checkliste: AGB 2026 DSGVO-konform erstellen

Bevor Sie Ihre AGB veröffentlichen — prüfen Sie diese 10 Punkte:

  1. ☐ Widerrufsbelehrung im 2014-aktualisierten Format (14 Tage, Muster-Widerrufsformular als Anhang)
  2. ☐ Bruttopreise inkl. MwSt. ausgewiesen, Versandkosten nach Zielland
  3. ☐ Datenschutzerklärung separat verlinkt (nicht in AGB integriert)
  4. ☐ Impressum-Link mit Pflichtangaben (§ 5 TMG)
  5. ☐ Keine missbräuchlichen Klauseln nach § 309 BGB (nicht abdingbare Verbotsliste)
  6. ☐ Klare Angabe zu akzeptierten Zahlungsmitteln und Fälligkeit
  7. ☐ Lieferfristen + Konsequenzen bei Verzögerung
  8. ☐ Gewährleistungsfrist explizit (2 Jahre B2C, optional 1 Jahr B2B)
  9. ☐ Gerichtsstand und anwendbares Recht (bei B2B nur Deutschland; bei B2C Kunde kann sein Heimatgericht wählen)
  10. ☐ Änderungsvorbehalt mit korrektem Zustimmungsverfahren (§ 308 Nr. 5 BGB)

Ein hochwertiger AGB Generator kostenlos deckt Punkte 1–9 automatisch ab. Punkt 10 (Änderungsvorbehalt) erfordert in der Regel individuellen Text — hier trennt sich die Spreu vom Weizen unter den Generatoren.

Fazit: AGB kostenlos erstellen in 2026

Der deutsche Markt für AGB Generator kostenlos ist 2026 gereift: Wer AGB kostenlos erstellen oder für 14,90 € ein premium-Dokument generieren möchte, findet in KI-Tools Lösungen, die in unter 10 Minuten Dokumente produzieren, die vor 5 Jahren noch 300–500 € beim Anwalt gekostet hätten. Als AGB Generator Onlineshop oder für Dienstleistungs-Seiten gilt 2026 das gleiche Prinzip. Für Einzelunternehmer, KMU und Onlineshops unter 500 000 € Umsatz ist die KI-Lösung die rationalste Wahl — schneller, günstiger, aktueller als statische Vorlagen und rechtssicher, sofern Sie einen seriösen Anbieter wählen.

Drei Kriterien für die Anbieterwahl:

  • DSGVO-Expertise explizit beworben (nicht nur „datenschutzfreundlich”)
  • Live-Preview vor Zahlung — kein Blindkauf
  • Update-Versprechen bei Gesetzesänderungen — 2026 ist nicht 2022

Starten Sie jetzt Ihren kostenlosen AGB-Scan →

Weiterführende Lektüre