DSGVO: Wer Ist Wirklich Betroffen? Vollständige Liste

Im Jahr 2026 ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) weiterhin ein zentrales Thema für Unternehmen in Europa. Die Verordnung stellt sicher, dass personenbezogene Daten geschützt werden und sieht strenge Maßnahmen für Verstöße vor. Jedes Jahr verhängen die europäischen Datenschutzbehörden Bußgelder gegen Unternehmen jeder Größe. Die Strafen können bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes betragen. Diese Entwicklungen unterstreichen die finanzielle und reputationsbezogene Bedeutung der Einhaltung der DSGVO. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Unternehmen von der DSGVO betroffen sind, welche Pflichten sie haben und welche Risiken bei Nichteinhaltung bestehen.

Wer ist von der DSGVO betroffen?

Die DSGVO gilt für alle Unternehmen, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeiten, unabhängig davon, ob das Unternehmen in der EU ansässig ist oder nicht. Dies bedeutet, dass nahezu jedes Unternehmen, das mit europäischen Kunden interagiert, die DSGVO einhalten muss. Artikel 3 der DSGVO spezifiziert, dass die Verordnung auf die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Tätigkeiten einer Niederlassung eines Verantwortlichen oder eines Auftragsverarbeiters in der Union Anwendung findet, unabhängig davon, ob die Verarbeitung in der Union stattfindet oder nicht.

Besonders betroffen sind Unternehmen, die umfangreiche Datenverarbeitungen durchführen, wie E-Commerce-Websites, soziale Netzwerke und Dienstanbieter, die personenbezogene Daten analysieren. Auch wenn Ihr Unternehmen klein oder mittelständisch ist, sind Sie nicht von der Verpflichtung ausgenommen. Die DSGVO-Schwellenwerte sind bewusst niedrig gehalten, um den Datenschutz umfassend zu gewährleisten.

Was sind die Pflichten der Unternehmen unter der DSGVO?

Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie die Grundsätze der Datenerhebung und -verarbeitung einhalten, wie in Artikel 5 der DSGVO festgelegt. Dazu gehören die Datenminimierung, die Zweckbindung und die Transparenz. Darüber hinaus müssen sie die Rechte der betroffenen Personen respektieren, dazu gehören das Recht auf Auskunft, Berichtigung und Löschung der Daten.

Die Dokumentation aller Datenverarbeitungsprozesse ist ebenfalls essenziell. Unternehmen müssen in der Lage sein, der CNIL oder einer anderen Datenschutzbehörde jederzeit nachzuweisen, dass sie die DSGVO einhalten. Hierbei helfen spezialisierte Tools wie WebLegal.ai, die alle erforderlichen Dokumente schnell und kostengünstig erstellen.

Risiken und Konsequenzen bei Nichteinhaltung

Unternehmen, die die DSGVO nicht einhalten, riskieren erhebliche Strafen. Lesen Sie auch unseren Artikel über die Pflicht zur Datenschutzerklärung und die drohenden Bußgelder. Die CNIL hat bereits mehrfach gezeigt, dass sie keine Nachsicht walten lässt. Sehen Sie unsere Übersicht der 15 höchsten Sanktionen der Datenschutzbehörden in Deutschland, um das Ausmaß der Durchsetzung zu verstehen. In den letzten Jahren wurden Bußgelder in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes des Unternehmens verhängt, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Neben den finanziellen Risiken besteht auch die Gefahr, dass der Ruf des Unternehmens erheblich geschädigt wird.

Ein weiteres Risiko ist der Verlust von Kundenvertrauen. In einer Zeit, in der Datenschutz immer wichtiger wird, können Unternehmen, die den Schutz der Daten ihrer Kunden nicht gewährleisten, schnell an Glaubwürdigkeit verlieren.

Neben der DSGVO verlangt das französische LCEN-Gesetz auch die Veröffentlichung eines Impressums — bei Fehlen droht ein Bußgeld von bis zu 75 000 €. Diese Pflicht gilt unabhängig von der DSGVO für jede professionelle Website.

Wie kann man sich konform machen: Ihre Optionen

Unternehmen, die ihre DSGVO-Konformität sicherstellen möchten, haben mehrere Optionen. Eine Möglichkeit ist die Beauftragung eines Anwalts, der maßgeschneiderte rechtliche Dokumente erstellt. Diese Option ist jedoch kostspielig, da die Preise zwischen 200 und 500 € pro Dokument liegen können.

Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von kostenlosen Vorlagen aus dem Internet. Diese sind jedoch oft veraltet und nicht an die spezifischen Bedürfnisse eines Unternehmens angepasst, was zu erheblichen Compliance-Risiken führen kann.

Die Verwendung generischer KI-Tools wie ChatGPT kann ebenfalls eine Option sein, erfordert jedoch eine anschließende Überprüfung durch einen Anwalt, die zusätzliche Kosten zwischen 150 und 300 € verursacht.

Eine effektive und kostengünstige Lösung sind spezialisierte rechtliche KI-Tools wie WebLegal.ai. Mit Preisen ab 14,90 € bieten sie eine schnelle und umfassende Erstellung aller notwendigen Dokumente in weniger als 10 Minuten. Erfahren Sie mehr über die 4 Pflichtdokumente für jede E-Commerce-Website. Diese Lösung ist ideal für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen.

Fazit

Viele Unternehmen sind sich ihrer Verpflichtungen unter der DSGVO nicht vollständig bewusst und riskieren hohe Geldstrafen und Reputationsverluste. Die CNIL verstärkt ihre Kontrollen im Jahr 2026, und es ist entscheidend, dass Unternehmen jetzt handeln, um ihre Compliance sicherzustellen. Warten Sie nicht auf eine Prüfung durch die CNIL, um Maßnahmen zu ergreifen. Verwenden Sie spezialisierte Tools wie WebLegal.ai, um Ihre Dokumente schnell und kosteneffizient zu erstellen.