WooCommerce ist die meistgenutzte E-Commerce-Erweiterung für WordPress. Ein WooCommerce-Shop verarbeitet jedoch weit mehr Daten als eine einfache Website: Kundenkonten, Bestellungen, Adressen, Zahlungen. Als Händler sind Sie der Verantwortliche, und Bußgelder können bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes erreichen.
WooCommerce baut auf WordPress auf: Sichern Sie zuerst die Basis mit unserem Leitfaden WordPress und DSGVO, dann die hier beschriebene E-Commerce-Ebene. Prüfen Sie Ihren Shop zuerst mit unserem kostenlosen DSGVO-Scanner.
Was WooCommerce in puncto DSGVO ergänzt
WooCommerce erbt die WordPress-Funktionen (Datenschutz-Vorlage, Export-/Löschwerkzeuge), fügt aber handelsspezifische Verarbeitungen hinzu:
- Kundendaten: Namen, Liefer- und Rechnungsadressen, E-Mails, Bestellhistorie.
- Zahlungsdaten: von Dienstleistern (Stripe, PayPal) verarbeitet, die Ihre Auftragsverarbeiter sind.
- Kundenkonten: Aufbewahrung, Fristen und Löschrecht.
WooCommerce bietet Datenschutzeinstellungen und Aufbewahrungsfristen, verfasst aber weder Ihre Rechtstexte noch stellt es einen konformen Cookie-Banner bereit.
Die DSGVO-Pflichten Ihres WooCommerce-Shops
- E-Commerce-Datenschutzerklärung: Verarbeitungen rund um Bestellungen — Zwecke, Rechtsgrundlage (Vertragserfüllung, Art. 6.1.b), Empfänger (Versand, Zahlungsdienstleister), Aufbewahrungsfristen.
- Konformer Cookie-Banner + Consent Mode v2: kein Tracker (Analytics, Werbe-Pixel) vor der Einwilligung. Nutzen Sie unseren kostenlosen DSGVO-Cookie-Banner.
- AGB mit Widerrufsrecht (14 Tage), gesetzliche Gewährleistung und Lieferbedingungen.
- Impressum (§ 5 DDG) und Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30).
Häufige Fehler
- Zahlungs-Erweiterungen und Drittland-Transfers: prüfen Sie, ob Stripe, PayPal und weitere Dienstleister durch das Data Privacy Framework oder Standardvertragsklauseln abgedeckt sind (Schrems II).
- Marketing-Pixel vor Einwilligung: Meta Pixel oder Google Ads beim Laden verletzen die vorherige Einwilligung.
- Kundenkonten unbegrenzt aufbewahrt: definieren Sie Fristen und löschen Sie inaktive Konten.
- Generische AGB: eine nicht angepasste Vorlage lässt Pflichtklauseln aus.
So machen Sie Ihren WooCommerce-Shop konform
Vier Wege: ein Anwalt (500–2.000 €), kostenlose Vorlagen (riskant), eine generische KI wie ChatGPT (Inkonsistenzen), oder ein spezialisierter Generator (19,90–49,90 €): Der Rechtsdokumente-Generator von WebLegal erstellt Datenschutzerklärung, Cookie-Richtlinie, Nutzungsbedingungen und AGB, auf Ihren WooCommerce-Shop zugeschnitten, in unter 10 Minuten.
Fazit
WooCommerce vervielfacht die von Ihrer Website verarbeiteten Daten — ein Grund mehr für solide Rechtstexte. Sichern Sie zuerst WordPress, dann die E-Commerce-Ebene: bestellungsorientierte Datenschutzerklärung, konformer Cookie-Banner, AGB mit Widerruf und Impressum. Erstellen Sie Ihre konformen Dokumente für WooCommerce.